Gnome 40 veröffentlicht

In den letzten Tagen wurde nun Gnome 40 letztendlich veröffentlicht. Gnome 40 bringt vor allem ein neues Arbeitsflächen Konzept mit sich. Vor ein paar Wochen gab es auf Linux Guides schonmal ein Video dazu: https://youtu.be/YikkZYmL9X0

Manjaro Linux 21.0 erschienen

Das Manjaro Linux-Team hat die Veröffentlichung von Manjaro Linux 21.0 als neueste Version der benutzerfreundlichen, auf Arch Linux basierenden Distribution bekannt gegeben. Manjaro Linux 21.0 trägt den Namen „Ornara“ und folgt auf Manjaro ARM 21.02, um den Anwenderinnen frische live- und installierbare ISO-Images zu bieten, die mit der langjährig unterstützten Linux-5.10-LTS-Kernel-Serie für erstklassige Hardware-Unterstützung, dem Pamac-10-Paketmanager mit einem neuen Software-Modus, optimierter Datenbank-Interaktion, Geschwindigkeitsverbesserungen und verbesserter Unterstützung für die Erstellung von AUR-Paketen ausgeliefert werden.

Auf Wunsch vieler Benutzer hat das Manjaro Linux-Team die GNOME-Erstinstallationsanwendung aus der GNOME-Edition entfernt. Abgesehen davon werden alle drei Editionen jetzt mit einem aktualisierten Calamares-Installer ausgeliefert, der eine verbesserte Länderauswahl und Tastatur-Layouts bietet.

Wer Manjaro bereits installiert hat, kann mit dem Befehl sudo pacman -Syu die Distribution auf den neusten Stand bringen.

https://gnulinux.ch/manjaro-linux-21-0-erschienen

CentOS Alternative am 30. März erwartet

Nachdem Red Hat angekündigt hatte, dass die normale CentOS Version demnächst eingestellt wird, wurden verschiedene Projekte gestartet, die die vor allem auf Servern sehr beliebte Distribution ersetzen wollen. Neben dem Community-Projekt Rocky Linux, das GNU/Linux.ch bereits Anfang des Jahres vorgestellt hat, verfolgt auch AlmaLinux einen ähnlichen Ansatz.

Bei AlmaLinux hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Nun hat man angekündigt, dass man bereits am 30. März eine erste stabile Version der Distribution veröffentlichen möchte. AlmaLinux ist ein binär kompatibler Fork von Red Hat Enterprise Linux, der CentOS ohne grösseren Aufwand ersetzen kann.

Das vor etwas mehr als vier Monaten gestartete Projekt mit dem Codenamen Lenix wurde sehr schnell entwickelt. Eine neue Linux Distribution in diesem Zeitraum von einer ersten Konzeptphase bis hin zu einer stabilen Version zu bringen, ist eine beeindruckende Leistung. Bereits am 1. Februar wurde eine Beta-Version veröffentlicht, am 22. Februar dann auch ein Release Candidate.

Eine Umstellung von CentOS 8 auf AlmaLinux kann mit 4 Terminalbefehlen geschehen, wofür der Server nicht einmal offline genommen werden muss:

https://gnulinux.ch/erste-stabile-almalinux-version-fuer-den-30-maerz-erwartet

Rust kommt in den Linux Kernel

Der Linux Kernel ist ein Vorzeigeprojekt für die Programmiersprache C, doch künftig könnten auch Teile in der Mozilla-Programmiersprache Rust geschrieben werden.

Der Grund für die Beliebtheit von Rust ist, dass es damit einfacher ist, sichere Programme zu schreiben. Vor allem hilft es, die Threadsicherheit zu verbessern und speicherbezogene Fehler wie etwa Pufferüberläufe zu verhindern, die zu schwerwiegenden Sicherheitslücken führen können.

Beim Linux Security Summit 2019 stellten Alex Gaynor und Geoffrey Thomas fest, dass zwei Drittel der Sicherheitslücken im Linux Kernel durch Probleme mit der Speichersicherheit verursacht werden. Rust könnte diese durch seine deutlich sichereren APIs theoretisch komplett verhindern.

Linus Torvals möchte noch abwarten, bevor er sich auf eine Meinung zu Rust im Kernel festlegt. Er findet es interessant und sieht vor allem im Bereich der Treiber eine gute Anwendungsmöglichkeit, da Treiber weitestgehend unabhängig vom restlichen Code laufen und immer nur wenige Geräte betreffen. Hier kann man also ohne grössere Probleme experimentieren.

Zu dem gesamtem Thema ist allerdings noch sehr viel Arbeit notwendig. Insgesamt könnten das spannende Jahre werden, die auf das Linux Projekt zukommen. Die Umstellung wohl eher als Langzeitprojekt zu sehen. Eine vollständige Umstellung des Linux Kernels auf Rust sei jedoch zunächst nicht geplant. Es gehe hauptsächlich um Treiber und Programme im Userspace.

https://gnulinux.ch/rust-kommt-in-den-linux-kernel

Open Education Day am 24. April 2021

In weniger als einem Monat findet der mittlerweile fünfte Open Education Day statt –  virtuell via BigBlueButton. Mit einer grossen Auswahl von Referaten, Workshops und Keynotes will die Tagung Wissen und Erfahrung rund ums Thema Open Source, Open Content, Medienbildung und Informatik-Kompetenzen im Lehrplan 21 vermitteln.

Als Präsentationen gibt es Erfahrungsberichte zum offenen Schulserver + LibreOffice oder zum Lernstick oder zu einem OER-Editor für Lehrpersonen der Volksschule.

Die Workshops drehen sich dann um Fragen des (Fern-)Unterrichts (Interaktiver Videoeinsatz in Lerneinheiten, Anforderungen bei Videokonferenztool), der Medienbildung (wohin Openness führt, wie wir heute getracking, profiled und manipuliert werden) und technischer Bereiche (wie man in die Aussagenlogik einsteigen könnte, was man alles mit micro:bit erleben, oder wie man spielerisch mit 2D-Grafikprogrammierung experimentieren kann).

Die Anmeldung ist kostenlos und – wie das genaue Programm – auf der Webseite verfügbar. Die Anmeldefrist ist Donnerstag, 15. April 2021.

https://gnulinux.ch/open-education-day-24-april-2021

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